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Gefäßerkrankungen: Wenn das Blut nicht richtig fließt

Mit dem Begriff ‚Gefäßerkrankungen‘ werden krankhafte Veränderungen der Blutgefäße (Arterien und Venen) bezeichnet. Bei den meisten Gefäßerkrankungen handelt es sich um Durchblutungsstörungen, die oft in Folge einer Arteriosklerose (‚Arterienverkalkung‘) auftreten.

Gefäßerkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Die moderne Gefäßmedizin bietet umfassende Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und sorgt für gute Heilungschancen. Neben modernen Methoden der Gefäßchirurgie – wenn möglich minimalinvasiv, also mit äußerst kleinen Schnitten – sind dabei die fortschrittlichen Methoden der angiologischen und radiologischen Diagnostik entscheidend.

Die Behandlung von Gefäßerkrankungen ist ein wichtiger Schwerpunkt der Krankenhäuser der Paul Gerhardt Diakonie. In unserem dreifach zertifizierten Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg bündeln wir umfassendes Expertenwissen verschiedener Fachrichtungen (Angiologie, Gefäßchirurgie, Radiologie). Eine Besonderheit ist unser gefäßchirurgischer Hybrid-OP mit einer modernen Durchleutungsanlage, in dem besonders sichere minimalinvasive Eingriffe unter dreidimensionaler Darstellung des Blutgefäßes durchgeführt werden können.

Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche Informationen zu den besonders häufigen Gefäßerkrankungen periphere arterielle Verschlusskrankheit (‚Schaufensterkrankheit‘), Aortenaneurysma sowie Carotisstenose. In regelmäßigen Patientenseminaren informieren unsere Experten zudem über verschiedene Krankheitsbilder der Gefäße.